Fallstudien

Drei Dienstpläne. Drei Geschichten.

Ein Pflegezentrum, eine Spitex, eine Rehaklinik – drei Ausgangslagen mit demselben Ziel: besetzte Schichten. Die Einrichtungen bleiben auf Wunsch anonym. Alle Kennzahlen stammen aus dem Reporting der jeweiligen Zusammenarbeit.

Auf einen Blick

Zahlen, die im Dienstplan ankommen.

Bewerbungen sind ein Zwischenschritt. Was zählt, sind Einstellungen, die bleiben – und Schichten, die niemand mehr kurzfristig nachbesetzen muss.

7

Festanstellungen in den ersten beiden Fallstudien – Pflegezentrum und Spitex zusammen.

Fallstudien 01 und 02 · Reporting Care Match
31

qualifizierte Bewerbungen im ersten Monat bei einer Spitex-Organisation mit sechs Stützpunkten.

Fallstudie 02 · Reporting Care Match
9

Personen im eigenen Nachtwachen-Pool einer Rehaklinik – seit sechs Monaten keine offene Nachtschicht.

Fallstudie 03 · Reporting Care Match
Fallstudie 01 Alters- und Pflegezentrum · Kanton Bern

Vom Dauerinserat zum vollen Team.

96 Betten, drei Wohnbereiche und seit Monaten zwei offene Nachtwachen. Die erste war drei Wochen nach dem Kampagnenstart besetzt, die zweite nach fünf Wochen.

Betten
96
Wohnbereiche
3
Offen zu Beginn
2 Nachtwachen
Erste Einstellung
Nach 3 Wochen
Zweite Einstellung
Nach 5 Wochen
Profile
Pflegefachpersonen HF, FaGe

Ausgangslage

Das Zentrum inserierte seit unzähligen Jahren auf den üblichen Stellenportalen. Der Rücklauf: einzelne Bewerbungen ohne anerkanntes Diplom, viele ohne Erfahrung im Nachtdienst, kaum jemand aus der Region. Die beiden Nachtwachen blieben offen. Die Lücken wurden mit Temporärpersonal und Überstunden gefüllt – Monat für Monat.

Dabei wusste die Leitung Pflege genau, was den Betrieb ausmacht: überschaubare Wohnbereiche, ein stabiles Team, verlässliche Dienstpläne. Nur sah das niemand. Das Inserat sprach von «motivierten Persönlichkeiten» – wie jedes andere auch.

Vorgehen

  • Ein halber Tag vor Ort: kurze Videos mit dem Nachtteam, in den Wohnbereichen und mit der Leitung – ohne Drehbuch, ohne Schauspiel.
  • Regionale Kampagne auf Facebook, Instagram und TikTok, ausgerichtet auf das Einzugsgebiet des Zentrums und auf Pflegende mit Interesse an Nachtdienst.
  • Mobile Karriereseite mit Kurzbewerbung in zwei Minuten – ohne Lebenslauf, dafür mit den drei Fragen, die wirklich zählen.
  • Erstgespräche innert 24 Stunden: Wir klärten das Ausbildungsniveau – Diplom HF oder FH, FaGe, FaBe oder SRK-Pflegehelfer-Kurs – prüften bei ausländischen Diplomen die Anerkennung und besprachen Wunschpensum sowie Bereitschaft für Nachtdienst. Termine koordinierten wir direkt mit der Leitung Pflege.
  • Wöchentliches Reporting; nach zwei Wochen Botschaften und Budget auf die Kanäle verschoben, die qualifizierte Bewerbungen brachten.
Ergebnis nach 5 Wochen
Tage unbesetzt 21 Erste Nachtwache: vorher rund fünf Monate ausgeschrieben, jetzt nach drei Wochen besetzt.
2Nachtwachen besetzt – nach 3 und nach 5 Wochen

Dienstplan vollständig besetzt

Beide Nachtwachen in Festanstellung besetzt, mit Pflegefachpersonen HF und FaGe aus der Region. Der Einsatz von Temporärpersonal ging deutlich zurück.

Temporärkosten −38 %Pflegefachpersonen HF, FaGeFestanstellungen
Die erste Nachtwache war nach drei Wochen besetzt, die zweite nach fünf – und damit zum ersten Mal seit Jahren keine offene Nachtschicht mehr. Das Reporting hat uns jederzeit gezeigt, wo wir stehen.
Leiterin Pflege & BetreuungAlters- und Pflegezentrum, Kanton Bern
Fallstudie 02 Spitex-Organisation · Region Zürich

Sichtbar in der eigenen Region.

Sechs Stützpunkte, ein gemeinsames Problem: Für die Tagespflege fehlten Mitarbeitende mit flexiblen Pensen. Nach einem Monat lagen 31 qualifizierte Bewerbungen vor – aus dem direkten Einzugsgebiet.

Stützpunkte
6
Gesucht
Tagespflege, flexible Pensen
Pensen
40–80 %
Bewerbungen 1. Monat
31 qualifizierte
Einstellungen
5

Ausgangslage

Die Spitex-Organisation versorgt mehrere Gemeinden über sechs Stützpunkte. Die Zahl der Klientinnen und Klienten nahm zu, das Team nicht. Gesucht waren Pflegefachpersonen und FaGe für die Tagespflege – mit Pensen, die sich mit Familie, Weiterbildung oder einem zweiten Standbein vereinbaren lassen.

Bisher lief die Suche zentral: ein Inserat für alle Standorte, ein Postfach für alle Bewerbungen. Wer sich meldete, wohnte oft am anderen Ende des Einzugsgebiets. Und viele brachen die Bewerbung ab, weil das Erstkontaktformular gleich eine vollständige Bewerbung verlangte: Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben. Bei uns genügen für den Erstkontakt vier Angaben und zwei Minuten am Handy. Unterlagen kommen später, wenn beide Seiten wissen, dass es passt – und bis dahin führen wir das Gespräch, statt auf ein Dossier zu warten.

Vorgehen

  • Arbeitgeberprofil geschärft: Pensen von 40 bis 80 Prozent, Dienstfahrzeug, selbstständiges Arbeiten und die Teamkultur jedes einzelnen Stützpunkts klar benannt.
  • Eine Kampagne pro Stützpunkt statt einer für alle – mit Ortsnamen, Einsatzgebiet und dem jeweiligen Team in der Anzeige.
  • Kurzbewerbung mit drei Fragen: Ausbildung, Wunschpensum, bevorzugter Stützpunkt. Kein Lebenslauf, kein Motivationsschreiben.
  • Vorqualifizierung aller Bewerbungen innert 24 Stunden – auf Wunsch der Organisation vollständig durch uns. Gesprächstermine direkt mit der zuständigen Stützpunktleitung.
  • Monatliches Reporting pro Standort; Budget dorthin verschoben, wo die Lücken im Dienstplan am grössten waren.
Ergebnis im ersten Monat
Tage unbesetzt 28 Tagespflege: vorher rund vier Monate offen, jetzt innert eines Monats besetzt.
31qualifizierte Bewerbungen im 1. Monat

Bewerbungen aus der Nachbarschaft

Fünf Einstellungen mit Pensen zwischen 40 und 80 Prozent, verteilt auf mehrere Stützpunkte. Die übrigen qualifizierten Kandidat:innen bleiben im Pool für kommende Vakanzen.

5 EinstellungenPensen 40–80 %Tagespflege
Zum ersten Mal kamen Bewerbungen von Menschen, die um die Ecke wohnen. Und weil die Vorqualifizierung sass, haben unsere Stützpunktleitungen nur noch mit Personen gesprochen, die wirklich passten.
GeschäftsleiterinSpitex-Organisation, Region Zürich
Fallstudie 03 Rehaklinik · Nordwestschweiz

Ein eigener Pool statt Temporärbüro.

Jeden Monat kaufte die Klinik Nachtwachen beim Temporärbüro ein. Heute deckt ein eigener Pool mit neun Personen alle Nachtschichten ab – seit sechs Monaten ohne Lücke.

Einrichtung
Rehaklinik
Vorher
Temporärpersonal, monatlich
Pool
9 Nachtwachen
Offene Nachtschichten
0 seit 6 Monaten
Profile
Dipl. Pflegefachpersonen

Ausgangslage

Die Rehaklinik betreibt mehrere Stationen mit durchgehendem Nachtdienst. Zwei Kündigungen und ein längerer Ausfall hatten das Nachtteam ausgedünnt. Die Lücke wurde Monat für Monat mit Temporärpersonal und Überstunden des Stammteams geschlossen – teuer, wechselnd und jedes Mal neu einzuarbeiten.

Für das Stammteam hiess das: immer wieder neue Gesichter in der Nacht, immer wieder erklären. Die Pflegedienstleitung wollte raus aus dem Provisorium. Doch klassische Inserate für Nachtwachen blieben wochenlang ohne brauchbare Bewerbung.

Vorgehen

  • Bedarf präzise erfasst: Nachtschichten pro Monat, gewünschte Pensen, Anforderungen an Diplom und Erfahrung – als Grundlage für die Grösse des Pools.
  • Angebot für Nachtwachen gestaltet: feste Pensen, verlässliche Planung mehrere Wochen im Voraus, Zuschläge und Einarbeitung transparent kommuniziert.
  • Kampagne auf Facebook, Instagram und Google, gezielt für erfahrene Pflegefachpersonen, die bewusst in der Nacht arbeiten möchten.
  • Erstgespräche mit Fokus auf Nachtdienst-Erfahrung und Verfügbarkeit, Vorstellung direkt bei der Pflegedienstleitung.
  • Pool laufend gepflegt: Nachbesetzung bei Abgängen inklusive, monatliches Reporting zu Besetzung und Kosten.
Stand nach 6 Monaten
Tage unbesetzt 0 Nachtdienst: vorher dauerhaft über Temporärpersonal gedeckt, jetzt keine offene Nachtschicht.
0offene Nachtschichten seit 6 Monaten

Neun Nachtwachen im eigenen Pool

Diplomierte Pflegefachpersonen in Festanstellung decken alle Nachtschichten ab. Fällt jemand aus, rückt der Pool nach – ohne Anruf beim Temporärbüro.

Pool mit 9 PersonenDipl. PflegefachpersonenNachbesetzung inklusive
Wir haben nicht mehr jeden Monat eine Rechnung vom Temporärbüro auf dem Tisch, sondern ein Team, das unsere Nacht kennt. Das war das Ziel – und es ist seit einem halben Jahr Realität.
PflegedirektorRehaklinik, Nordwestschweiz

Erkenntnisse

Was die drei gemeinsam haben.

Drei Einrichtungen, drei Regionen, drei verschiedene Profile. Die Gründe, warum es funktioniert hat, sind dieselben.

Die Care Match Methode
  1. 01

    Ehrliche Einblicke schlagen Hochglanz

    Kurze Videos aus dem echten Alltag – Nachtteam, Wohnbereich, Dienstfahrzeug – haben in allen drei Fällen mehr Bewerbungen ausgelöst als jedes Inserat. Pflegende erkennen sofort, ob ein Betrieb sich verstellt.

  2. 02

    Tempo entscheidet

    Erstgespräch innert 24 Stunden, Rückmeldung innert 24 Stunden: Wer schnell antwortet, gewinnt die wenigen, die wechseln möchten. Alle drei Einrichtungen haben ihre internen Abläufe dafür gestrafft.

  3. 03

    Festanstellung statt Dauerprovisorium

    Temporärpersonal schliesst Lücken, aber nie das Problem. Ein eigenes Team, ein eigener Pool und eine sichtbare Arbeitgebermarke wirken über Monate – und senken die Kosten dauerhaft.

Reporting

Sie möchten sehen, wie solche Zahlen entstehen?

Im Erstgespräch zeigen wir Ihnen anonymisierte Reportings aus vergleichbaren Einrichtungen: Bewerbungen, Erstgespräche, Einstellungen und Kosten pro Woche. Und wir sagen Ihnen offen, was davon in Ihrer Region realistisch ist.

Methode im Detail

Der nächste Dienstplan

Ihre Fallstudie beginnt mit einem Gespräch.

In 20 Minuten klären wir, welche Stellen bei Ihnen offen sind, welche Argumente Ihr Betrieb hat – und was in den nächsten 90 Tagen realistisch ist. Unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits.